07.06.2013

Hochwassereinsatz im Landkreis Lüneburg

Aktuelle Fotos,siehe Fotogalerie unten

05.06.2013

Kreisfeuerwehrbereitschaft des Landkreises auf dem Weg nach Lüneburg

130 Feuerwehrleute mit 27 Fahrzeugen machen auf dem Weg ins Hochwassergebiet

 

Es war genau 18:15 Uhr als 130 Kameraden aus so ziemlich allen 19 Ortsfeuerwehren des Landkreises Grafschaft Bentheim sich auf ihren Weg in das über 300 Kilometer entfernte Lüneburg aufmachten. Der Landkreis Lüneburg hatte am Vorabend bereits den Katastrophenalarm ausgelöst, nachdem absehbar war, dass die Flutwelle, welche bereits etliche Orte im Osten und Süden der Bundesrepublik schwer in Mitleidenschaft gezogen hatte, auch auf sie zukommen würde. Als erste Kreisfeuerwehrbereitschaft, quasi als Vorhut, wurde aus der Polizeidirektion Osnabrück die Feuerwehrbereitschaft aus dem Landkreises Grafschaft Bentheim an den Ort des Geschehens beordert. Die Kameraden trafen sich am frühen Donnerstagabend um 17 Uhr am Feuerwehrhaus in Nordhorn und rückten nach einigen einweisenden Worten von Kreisbereitschaftsführer Jürgen Niers (Ortsfeuerwehr Nordhorn) um viertel nach sechs in Richtung Ostniedersachsen ab. Vor Ort werden die Kameraden vornehmlich zum Deichbau sowie zum füllen und transportieren von Sandsäcken eingesetzt werden. Eine anstrengende aber sehr wichtige Aufgabe. Die eigentliche Scheitelwelle wird in Lüneburg am Samstag erwartet. Bis dahin sollen weite Teile der Stadt und des betroffenen Landkreises durch Sandsäcke geschützt sein. Aller Erwartung nach, werden die Grafschafter Kameraden am Samstag durch eine andere Kreisfeuerwehrbereitschaft der Polizeidirektion Osnabrück aus dem Einsatz abgelöst. Text: Pressewart der OF Nordhorn Holger Schmalfuß

Fotos vom 07.06.2013 Fotos: Feuerwehr Emlichheim

Fotos vom 06.06.2013 Fotos: Feuerwehr Emlichheim

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