Chronik


Entstehungsgeschichte einer Löschgruppe im  Barackenlager Neugnadenfeld

 

Nachdem am 30. November 1957 die Gründungsversammlung mit den Kameraden stattfand, wurde am 21.12.1957 in einer Feierstunde nach Übergabe des Tragkraftspritzenfahrzeugs offiziell die Feuerwehr gegründet. Als Feuerwehrgerätehaus diente die ehemalige Trafostation direkt neben der Post. Dieses Gebäude ist heute im Privatbesitz. Zum Leiter der Feuerwehr ernannte man Löschmeister Fritz Zwick und zu seinem Stellvertreter der Feuerwehrmann Philipp Krebs. Zur Alarmierung diente zunächst eine Handsirene. Die schriftlichen Arbeiten führte bis 1959 Herr Winkler vom Vorsteheramt der Herrnhuter Brüdergemeinde aus.

Die ersten Ausbildungsdienste, z.B. eine  Löschübung am 28.12.1957, wurden unter Mitwirkung der Kameraden Brüna, Finsterwalde, Gerlitz und Prinz aus Nordhorn abgehalten.

 

Am 5 November 1959 ernannte man Fritz Zwick zum Gemeindebrandmeister, somit war die Feuerwehr Neugnadenfeld selbstständig geworden. Bisher war sie dem Ortsverband Hoogstede angeschlossen.

Am 17 September 1960 nahm man erstmals an den Kreisfeuerwehrwettkämpfen teil und belegte einen hervorragenden 5. Platz von 30 Teilnehmenden Gruppen.

 Am 20 April 1965 fand eine Besprechung zwischen Vertretern der Gemeinden Großringe, Kleinringe, Neuringe, des Kreisbrandmeisters sowie einer Abordnung unserer Wehr statt. In dieser Sitzung wurde der Feuerlöschverband mit den Gemeinden Groß-, Klein- und Neuringe gegründet. Bisher war man auch hier am Feuerlöschverband Hoogstede angeschlossen.

1966 hatte die Handsirene ausgedient. Durch den Aufbau der Dorfsirene am 11. Mai 1966 bei der Gaststätte Wegert im Ortskern verbesserte man die Alarmierung.

Am 9 August 1967 wurde ein gebrauchter VW- Bulli als Mannschaftstransportfahrzeug übergeben. Als Einstellplatz stand eine Blechgarage zur Verfügung, die bei der Schlachterei Rex untergebracht war. Das Geld für die Umrüstung auf Blaulicht und Martinshorn bezahlte Brandmeister Zwick selbst, da der Verband diese Ausgaben nicht übernahm.

Am 30.03.1968 legte Fritz Zwick sein Amt als Gemeindebrandmeister aus gesundheitlichen Gründen nieder. Zu seinem Nachfolger wählten die Kameraden Oberlöschmeister Philipp Krebs und zu dessen Stellvertreter der Hauptfeuerwehrmann Philipp Schmidt. Kamerad Zwick wurde zum selbem Datum zum Ehrenbrandmeister ernannt.

Unter Leitung der neuen Führung nahm die technische und personelle Entwicklung der Wehr stetig zu. Ein weiter Meilenstein war der Umbau und die Inbetriebnahme des Feuerwehrgerätehauses an der Hinrich-Wilhelm-Kopf Straße am 16. November 1970.

Im gleichen Jahr wurde der Feuerlöschverband der drei Ringer Gemeinden aufgelöst. Träger der Wehr war nun die neu gegründete Samtgemeinde Emlichheim. Einsatzgebiet der Ortsfeuerwehr Ringe/ Neugnadenfeld ist seitdem die Gemeinde Ringe mit den Ortschaften Kleinringe, Großringe und Neugnadenfeld. Neuringe wurde dem Landkreis Emsland angegliedert.

Eine neue Tragkraftspritze ersetzte die 15 Jahre alte Spritze im Jahr 1972.

Die Übergabe eines neuen Löschfahrzeugs LF 8 und eines gebrauchten Mannschafts-Transportfahrzeugs fand am 29. März 1973 statt.

Am 14. September 1974 belegte die Gruppe bei den Kreisfeuerwehrwettkämpfen in Ohne den ersten Platz und bei den Bezirkswettkämpfen am 16 November in Beesten den 3. Platz.

In Wietmarschen siegte die Wettkampfgruppe am 14. Juni 1980 zum zweiten Mal.

1981 wurde der Anbau mit einem dritten Einstellplatz und der Einbau einer Heizung vorgenommen. Die Übergabe war am 12. März 1982.

Für das seit ihrem Bestehen der Wehr 1957 angeschaffte Tragkraftspritzenfahrzeug nahm man einen gebrauchten Gerätewagen in Betrieb.

Am 16. Januar 1981 trat Kamerad Philipp Schmidt vom Posten als stellvertretender Ortsbrandmeister zurück. An seiner stelle wählten die Mitglieder Kamerad Ulrich Marten.

Am 25. und 26. September 1982 feierte man das 25 jährige Jubiläum mit einer Orientierungsfahrt des Landkreises sowie einer Ausstellung mit einem Tag der offenen Tür.

Am 27. März 1986 schieden der Ortsbrandmeister Philipp Krebs und sein Stellvertreter Ulrich Marten aus ihren Diensten. Zum neuen Ortsbrandmeister wurde der Kamerad Fritz Mertz und zu seinem Stellvertreter Uwe Rex gewählt.

Die Übergabe eines neuen Mannschaftstransportwagen fand am 3. November 1986 statt.

1988 begann man mit dem kompletten Umbau des Feuerwehrhauses. Am 19. Mai 1989 konnte die neu errichtete Unterkunft übergeben werden.

Meldeempfänger zur stillen Alarmierung erhielten die Kameraden im Jahr 1991.

Ein gebrauchter Gerätewagen der Marke Mercedes  wurde für den ausgedienten VW LT am 25. Mai 1991 an die Feuerwehr übergeben.

Die Übergabe des neuen Löschfahrzeuges LF 8/6 fand am 29. Oktober 1996 am Gerätehaus statt.

Vom 30. Mai bis 1. Juni 1997 feierte die jüngste Wehr der Grafschaft ihr 40-jähriges Jubiläum mit Veranstaltungen am und im Dorfgemeinschaftshaus.

Im September 1997 erhielten wir eine neue TS 8/8 der Marke Rosenbauer.

Am 20. Januar 1998 wählten die Mitglieder Kamerad Jochen Bauer zum neuen stellvertretenden Ortsbrandmeister. Uwe Rex, der bis dato das Amt innehatte, stellte sich nicht wieder zur Wahl, da er bereits 1997 zum stellvertretenden Gemeindebrandmeister der Samtgemeinde gewählt wurde.

Am 8. Juni 1998 stellte Ortsbrandmeister Fritz Mertz sein Amt aus Altersgründen zur Verfügung. Zum neuen Ortsbrandmeister wurde Jochen Bauer und zu seinem Stellvertreter Heiner Hesselink gewählt.

Die Jugendfeuerwehr Ringe/ Neugnadenfeld traf sich zum ersten mal am 1. August 2001. Als Jugendwart stellte sich Dirk Groß zur Verfügung. Nach seinem Ausscheiden 2003 übernahm Frank Langius das Amt.

Am 25.Juli 2002 wurde der 30 Jahre alte Schlauchanhänger durch einen neuen Ersetzt.

In den Jahren 2002 und 2006 waren Kameraden der Ortswehr durch die Kreisfeuerwehrbereitschaft beim Elbehochwasser im Einsatz.

Im Januar 2005 schaffte sich die Ortsfeuerwehr einen gebrauchten Rettungssatz an. Dieser wurde von der Ortsfeuerwehr Nordhorn erworben und aus der eigenen Kameradschaftskasse bezahlt.

Am 30. Januar 2007 beschloss der Rat der Samtgemeinde Emlichheim den Neubau eines Feuerwehrhauses an der Spangenbergstraße im Industriegebiet in Neugnadenfeld unter dem Vorbehalt, dass das jetzige Feuerwehrhaus verkauft wird. Mit dem Bau sollte dann noch in diesem Jahr begonnen werden.

Im Januar 2008 stellte der Stellvertretende Ortsbrandmeister Heiner Hesselink sein Amt zur Verfügung. Als Nachfolger wurde Gerald Reinink gewählt.

Im September 2009 konnte man den Symbolischen Schlüssel für das neu erstellte Feuerwehrhaus in der Spangenbergstraße übernehmen.

Am gleichen Abend wurde ein neuer MTF Opel Vivaro als Ersatz für den 1986 in Dienst gestellten VW Transporter übergeben, sowie ein neuer Gerätewagen Opel Movano als Ersatz für den 1991 angeschafften Mercedes Benz der vom Tüv nicht mehr zugelassen wurde.

Vorne v. links: Kreisbrandmeister Heinz Brüna, Fritz Zwick

hinten v. links: Phillip Krebs, Heinz Mundt, Heinz Rennert, Gerhard Bintz, Fritz Mertz, Siegfried Zwick, Phillip Schmidt, Emil Piepke, Fritz Potschaske und Hans Zwick

Es fehlt : Eugen Groß  

 

 


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