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25,09,10 

 

Abnahme der Jugendflamme Stufe 2

Insgesamt 23 Mädchen und Jungen aus 6 Grafschafter Jugendfeuerwehren, haben am Samstag in Ringe/Neugnadenfeld den Ausbildungsnachweis „Jugendflamme – Stufe 2“ erfolgreich bestanden.
Bei überwiegend sonnigem Wetter, begrüßte Kreisjugendfeuerwehrwart Daniel Loehrke die angereisten Gruppen aus Schüttorf, Brandlecht, Nordhorn, Hoogstede, Ringe/Neugnadenfeld und Emlichheim. Im Feuerwehrhaus Ringe/Neugnadenfeld hatten Fachbereichleiter für Wettbewerbe Jens Scholten und die örtliche Jugendfeuerwehr die Vorbereitung der Veranstaltung übernommen.
An insgesamt 6 Stationen wurde das Wissen und Können des Feuerwehrnachwuchses geprüft. Schwerpunkte bildeten die Themenbereiche „Erste-Hilfe“, „Feuerwehrknoten“, „Technik in der Feuerwehr“ und „Löschangriff nach FwDV3“. Zwei sportliche Disziplinen machten das Prüfungsprogramm komplett.
Beeindruckt von den Leistungen der Jugendlichen zeigte sich auch der stellv. Kreisbrandmeister Ulrich Bölt.
 

 

 

 

Tag der offenen Tür der Firma Ringoplast

 Anlässlich Ihres 25jähriges Firmenjubiläums veranstaltete die Firma Ringoplast am 31.07.2010 einen Tag der offenen Tür. Hierzu wurde unsere Ortsfeuerwehr eingeladen, sich präsentieren zu können. Die Veranstaltung wurde sehr gut von der Bevölkerung angenommen. Wir versorgten die Besucher mit warmen Essen und machten Rundfahrten mit den kleinen Gästen in unserem LF 8/6. Die Ortsfeuerwehr Ringe-Neugnadenfeld sagt "Dankeschön" für die gute Zusammenarbeit mit der Firma Ringoplast GmbH

Hier einige Bilder unserer "Versorgungsstation" 

 

 

 

24.03.2010

Massive Kritik an Feuerwehrtechnischer Zentrale

Kreisbrandmeister Vernim: „Es wird dort scheinbar nur investiert, wenn alte Geräte ausfallen“

16,03,10

Kritik an Zustand und Ausstattung der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) des Landkreises übte Kreisbrandmeister Uwe Vernim auf der Jahreshauptversammlung der Feuerwehren des Landkreises Grafschaft Bentheim im Dorfgemeinschaftshaus Neugnadenfeld. Vernim forderte den Landkreis auf, drigend erforderliche Investitionen in die FTZ bald vorzunehmen.
Die Ausstattung der 19 Feuerwehren des Landkreises Grafschaft Bentheim hat sich in den letzten Jahren massiv gewandelt, machte Vernim deutlich. Gab es in den Vergangenheit noch Löschfahrzeuge mit vielleicht einem Stromerzeuger, wasserführenden Armaturen und vereinzelten Technischen Hilfeleistungsgeräten, so seien diese Fahrzeuge ersetzt worden durch neue Fahrzeuge, „die nur so vor Geräten für die technische Hilfeleistung strotzen“; immer mehr Geräte also, die auch bestimmten Prüfintervallen unterliegen. In der FTZ gebe es jedoch „wie vor 25 Jahren nur zwei Mitarbeiter“.
Auch die technische Ausstattung der FTZ wurde nur teilweise den veränderten Bedingungen angepasst. Es werde scheinbar nur dann investiert, wenn alte Geräte ausfallen, bemängelte der Kreisbrandmeister. Dass dieses dann zu Arbeitsengpässen führe, habe man im letzten Jahr zu spüren bekommen. Nicht nur im Atemschutzbereich, auch bei den Prüfungen für Technische Hilfeleistungsgeräte, Leinen und Gurte, Fahrzeugen und vielen anderen Dingen seien Prüffristen nicht eingehalten worden. Das habe zu massiven Protesten bei den Feuerwehren und auch bei den Städten und Gemeinden geführt.
Durch die Einstellung eines weiteren Mitarbeiters, mit anfangs 20 Wochenstunden (jetzt nur noch 13 Wochenstunden) sei es gelungen, den Stau in einigen Bereichen abzubauen. Man müsse aber davon ausgehen, dass es bis zum Jahresende dauere, bis man den richtigen Rhythmus in den Abläufen haben werde. Daher appelierte Vernim an den Landkreis, in die FTZ zu investieren, den längst fälligen 3. Bauabschnitt anzugehen und eine Fahrzeughalle zu bauen. Dieses würde den Mitarbeitern der FTZ eine Arbeitserleichterung verschaffen.
Die FTZ soll laut Vernim auch als Ausbildungszentrum für die Feuerwehren dienen. Dafür wurde sie gebaut. Vernim forderte, dass der Schulungsraum so ausgestattet werde, „dass dort Schulungen stattfinden können, aus denen die Lehrgangsteilnehmer nicht mit Rückenproblemen verabschiedet werden“.
Im vergangenen Jahr wurde der Übungsplatz hinter der Feuerwehrtechnischen Zentrale und des Feuerwehrhauses in Nordhorn fertig gestellt (die GN berichteten). Die ersten technischen Lehrgänge sind dort absolviert worden, und die Ausbilder sind sehr zufrieden mit den Möglichkeiten des Geländes, lobte der Kreisbrandmeister.
In seiner Jahresbilanz berichtete Vernim, dass es insgesamt 640 Einsätze, aufgeteilt in elf Großbrände, 154 Kleinbrände, 59 Mittelbrände, 45 Entstehungsbrände, 269 Technische Hilfeleistungen, 70 Blinde Alarme und vier böswilligen Alarme bei den 19 Ortsfeuerwehren des Landkreises gegeben habe. 923 Frauen und Männer seien zu jeder Tages- und Nachtzeit bereit, zu Einsätzen auszurücken, an den Dienstabenden teilzunehmen und die Aus- und Weiterbildung auf sich zu nehmen, um so den wachsenden Anforderungen gerecht zu werden. Sie leisteten ihren Dienst in der Feuerwehr ehrenamtlich, unentgeltlich und uneigennützig für die Allgemeinheit.
Über 217 Jungen und Mädchen in den zwölf Jugendfeuerwehren des Landkreises Grafschaft Bentheim berichtete Kreisjugendfeuerwehrwart Daniel Loehrke. Den Jugendlichen werde in der Jugendfeuerwehr eine sinnvolle Beschäftigung geboten.
Nach den Jahresberichten der Fachbereiche Kreisfeuerwehrbereitschaft, ABC -Zug, Spielmannszug, Öffentlichkeitsarbeit und Einsatzleitstelle ernannte Vernim den vor kurzen gewählten Nico Fehrmann zum stellvertretenden Kreisausbildungsleiter.(Quelle Grafschafter Nachrichten)

 

 

Bunkerbrand als Feuerprobe
Bilanz der Feuerwehren Emlichheim, Hoogstede und Ringe
12,03,10
Mit 71 Einsätzen war 2009 ein eher ruhiges Jahr für die drei Emlichheimer Ortsfeuerwehren. Ein besondere Herausforderung stellte der Bunkerbrand bei der Müllverbrennungsanlage (MVA) im Europark dar.
mj Neugnadenfeld. Die Ortsfeuerwehren Emlichheim, Hoogstede und Ringe/Neugnadenfeld haben im vergangenen Jahr alle Einsätze erfolgreich und ohne größere Komplikationen abgearbeitet. Darauf wies Gemeindebrandmeister Uwe Rex in seinem Jahresbericht hin. „Mit insgesamt 71 Einsätzen hatten wir einen eher ruhigen Jahresverlauf“, so Rex. Die Feuerwehren rückten zu 22 Brandeinsätzen und 37 Hilfeleistungen aus. Dabei sei der Bunkerbrand in der Müllverbrennungsanlage EVI im Europark sicherlich der schwierigste und zeitaufwendigste Einsatz gewesen, sagte Rex, „ein Teil der Einsatzkräfte war 24 Stunden im Einsatz“.
Insgesamt habe die Feuerwehr Emlichheim 2009 mit 132 aktiven Feuerwehrmännern beziehungsweise -frauen 2742 Einsatzstunden geleistet, so Rex: „Mit 12752 Stunden haben wir einen Rekordwert erreicht.“ Davon sei ein erheblicher Teil, 1781 Stunden, für die Eigenleistungen beim Neubau des neues Feuerwehrhauses in Neugnadenfeld erbracht worden.
Auch technisch sind die Feuerwehren in Emlichheim gut gerüstet. Im vergangenen Jahr konnte nicht nur das neue Feuerwehrhaus in Neugnadenfeld in Betrieb genommen werden. Auch ein neuer Mannschafts-Transport-Fahrzeug und ein gebrauchter, komplett in Eigenleistung umgebauter Gerätewagen wurden der Ortsfeuerwehr Ringe/Neugnadenfeld übergeben.
Gemeindejugendfeuerwehrwart Albert Paul berichtete, dass derzeit 53 Mitglieder, davon sieben Mädchen, im Alter von zehn bis 18 Jahren zur Jugendfeuerwehr Emlichheim gehören. „Von 15 Betreuern wurden sie in 163 Stunden feuerwehrtechnisch ausgebildet und erhielten für weitere 120 Stunden allgemeine Angebote wie Basteln und Spiele.“ Ihr feuerwehrtechnisches Können hätten sie in Wettbewerben und Prüfungen bewiesen. Der Einsatz der Betreuer, die insgesamt 400 Stunden in die Jugendarbeit investierten, sei lobenswert und gut investierte Zeit, denn „die Jugendfeuerwehr ist die Zukunft der Feuerwehr“, lautete das Resümee des Gemeindejugendfeuerwehrwarts.
Insbesondere auch mit dem Bunkerbrand bei der MVA habe die Emlichheimer Feuerwehr im wahrsten Sinne des Wortes eine „Feuerprobe“ bestanden, sagte Samtgemeindebürgermeisterin Daniela Kösters. Die Samtgemeinde habe sich stets bemüht, die finanziellen Ressourcen für den notwendigen Ausbau der Feuerwehr bereit zu halten. Mit dem Bau des Feuerwehrhauses in Neugnadenfeld und der Anschaffung der zwei neuen Fahrzeuge in 2009 und eines neuen Tanklöschfahrzeuges Ende diesen Jahres habe man sicherlich eine gute Investition in die Zukunft geleistet, denn „eine aktive Feuerwehr von heute kann nicht für die Herausforderungen von Morgen mit einer Ausrüstung von gestern ausgestattet sein“, so Kösters.
Gemeindebrandmeister Uwe Rex gab anschließend die Beförderung von Gerald Reinink zum Hauptlöschmeister, Frank Langius zum Oberlöschmeister und Wilfried Habers zum Ersten Hauptfeuerwehrmann bekannt. Ingo Großmann erhielt ein silbernes Ehrenzeichen für 25 Jahre Mitgliedschaft. Albert-Jan Gielians, der als 17-Jähriger in die Feuerwehr eintrat, konnte für 60 Jahre Mitgliedschaft mit Anstecknadel und Urkunde geehrt werden.
Als Gastredner berichtete Georg Bollmer aus Wietmarschen über die besonderen Gefahren bei Biogasanlagen.(Quelle Grafschafter Nachrichten)
Fotos:Hartmut Gosink
 

 

 

Aufregendes Jahr 2009 für die Ringer Feuerwehr
Neues Feuerwehrhaus im vergangenen Jahr eingeweiht, sowie zwei neue Fahrzeuge übergeben.
 
Ringe-Neugnadenfeld:
 
Die 28 aktive Mitglieder der Feuerwehr Ringe-Neugnadenfeld haben im vergangenen Jahr unzählige  ehrenamtliche Dienststunden geleistet. Dies ging aus dem Bericht von Ortsbrandmeister Jochen Bauer hervor, den er während der Jahreshauptversammlung im neuen Feuerwehrhaus vortrug. Viele der geleisteten Stunden kamen beim Bau des neuen Feuerwehrhauses zustande (Insagesamt 2369 Stunden).
 
7 Mal rückte die Wehr zur Brandbekämpfung und 8 Mal zu technischen Hilfeleistungen aus. Außerdem gab es 3 Fehlalarme. Insgesamt entstanden so 267 Einsatzstunden.

Drei Wehrmänner besuchten den Truppmann 1 Lehrgang, zwei den Atemschutzlehrgang und vier den Sprechfunkerlehrgang. An einem Motorsägenlehrgang nahmen fünf Kameraden teil.

Jugendfeuerwehrwart Frank Langius erinnerte an die 14-tägigen Treffen der 15 Jugendlichen(davon sind 13 Jungen und zwei Mädchen) sowie an die Teilnahme an Wettbewerben, an die Abnahme der Leistungsspange und die Jugendflamme 1. Desweiteren besuchten die Jugendlichen den Freizeitpark Walibi World. Vier Mitglieder der Jungenfeuerwehr wurden in der Aktiven Wehr übernommen. Diese Abgänge wurden durch vier Neuaufnahmen wieder kompensiert. Das Dienstjahr endete am 04.12.09 mit dem Jahresabschluss und einer Übernachtung im Feuerwehrhaus, bei der die Jungendlichen sehr viel Spaß hatten.

Phillip Krebs, Sprecher der Alter u. Ehrenabteilung berichtete, dass 7 der 12 Angehörigen der Alters -und Ehrenabteilung an den Treffen der Altgedienten Feuerwehrangehörigen in Isterberg teilgenommen hatten. Krebs wünschte allen Aktiven Feuerwehrmännern ein gesundes neues Jahr 2010 und bedankte sich für die Geleistete Arbeit beim Bau des neuen Feuerwehrhauses.
Bürgermeister Jan Willhelm Pol bedankte sich ebenfalls  für die geleistete Arbeit am neuen Feuerwehrhaus. Ohne die Bereitschaft für die Eigenleistungen, währe das Projekt „Feuerwehrhaus“ nicht realisierbar gewesen.
 
Auch der erste stellvertretende Gemeindebrandmeister Daniel Loehrke bedankte sich für die geleistet Arbeit, welche die Ringer Feuerwehrmänner vollbracht haben. Sein Dank ging auch an die Gemeinde Ringe, ohne den zur Verfügung gestellten Bauplatz würde hier heute kein neues Feuerwehrhaus stehen.

Jochen Bauer beförderte Markus Pieper, Hendrik Heerspink und Jonas Franke zu Feuerwehrmännern. Neuwahlen fanden auch in diesem Jahr statt, so wurde Wilfried Habers als Kassenwart wieder gewählt. Heiko Züwerink wurde zum Gerätewart und Rene Klompmaker zum Schriftführer gewählt.
 
Von links:
Daniel Löhrke(erster stellvertr.Gemeindebrandmeister)Heiko Züwerink, Thomas Hesselink, Jörn Robbert, Rene Klompmaker, Bürgermeister Jan Willhelm Pol, Markus Pieper, Hendrik Heerspink, Jonas Franke, Wilfried Habers, Ortsbrandmeister Jochen Bauer, Gemeindebrandmeister Uwe Rex. Foto: Hartmut Gosink
 

 

 

  

Schlüsselübergabe am 26.09.09 vom neuen Feuerwehrgerätehaus und von den beiden neuen Fahrzeugen.

Samtgemeinde-Bürgermeisterinn Daniela Kösters überreicht den symbolischen Schlüssel für das neue Feuerwehrgerätehaus an Jochen Bauer,Ortsbrandmeister .

Gruppenfoto vor den beiden neuen Einsatzfahrzeugen.

von links:KBM Hermann Fielers,OB Jochen Bauer,GBM Uwe Rex,Daniela Kösters und Herr Hellweg von der Firma Opel Kronemyer.

Fotos:Hartmut Gosink

Weitere Fotos,hier klicken:

 

Eigenleistungen verhalfen Wehr zu neuem Heim
Feierliche Übergabe in Neugnadenfeld
Neugnadenfeld. „Was lange währt, wird endlich gut!“ stellte Emlichheims Samtgemeindebürgermeisterin Daniela Kösters am Sonnabend bei der Übergabe des neuen Feuerwehrhauses und zweier Einsatzfahrzeuge in Neugnadenfeld heraus. Das NeubauProjekt sei eine „sehr schwere Geburt“ gewesen. Alle Feuerwehrangehörigen, ihre Führungskräfte sowie Ortsbürgermeister Jan-Wilhelm Pol hätten jedoch als „ausgezeichnete Geburtshelfer“ zum Gelingen beigetragen.

Mit einem von Gerbert Helweg moderierten gemütlichen Abend stellte die Neugnadenfelder Wehr ihr neues Feuerwehrhaus und die beiden Einsatzfahrzeuge offizell in Dienst. In dem von den Feuerwehrfrauen dekorierten Neubau an der Spangenbergstraße stellte die Bürgermeisterin fest, erhebliche Sicherheitsmängel hätten zum schnellen Handeln gezwungen. Nach dem Beschluss des Samtgemeinderates zum Neubau hätten Gemeindebrandmeister Uwe Rex und Ortsbrandmeister Jochen Bauer „Gewehr bei Fuß“ gestanden, als es um Einsparungsmöglichkeiten ging. Heraus kam ein ganzer Strauß von Eigenleistungen. Dennoch ist nach den Ausschreibungen ein Investitionsvolumen von 310000 Euro geblieben.

Für manchen Kritiker sei diese Summe deutlich zu hoch gewesen, so die Bürgermeisterin. Sie dankte trotzdem allen, die zum Gelingen beigetragen hätten, besonders aber den Sponsoren.

ach alter Tradition überreichte sie an Jochen Bauer Brot und Salz sowie den symbolischen Hausschlüssel. Bauer machte deutlich, dass erst mit der Wahl von Daniela Kösters dem Antrag auf ein neues Feuerwehrhaus „neues Leben“ eingehaucht worden sei. Dessen Grundsteinlegung sei dann am 30. August 2008 erfolgt. Bis dahin hätten alle die Ärmel aufgekrempelt und in 2369 Stunden Eigenleistung kräftig zugepackt. „Das hat die Kameradschaft noch mehr gesteigert!“, so Bauer.

Stellvertretend dankten er und Daniela Kösters den Kameraden Frank Langius (359 Stunden), Wilfried Habers (235), Rene Klompmaker (172), Gerald Reinink(157), Klaus Bauer (152), Jörn Robbert (146) und Hendrik Herspink (123) mit Präsentkörben.

Der stellvertretende Landrat Gerhard Trüün betonte, dass die Feuerwehren mit ihrem Ehrenamt einen großen Beitrag zur Sicherheit und Lebensqualität in der Grafschaft beitragen. Kreisbrandmeister Hermann Fielers lobte die ausgezeichnete Gemeinschaftsleistung der Wehr Ringe-Neugnadenfeld: „Damit habt ihr unterstrichen, dass auf die Feuerwehr Verlass ist.“ Eine Feuerwehr müsse vernünftig ausgestattet und untergebracht sein, damit sie zum Wohl aller arbeiten kann.

Gemeindebrandmeister Uwe Rex erklärte, dass mit der Gründung der Jugendfeuerwehr im Jahr 2001 „frischen Wind in die alte Hütte“ gekommen sei. Das habe allerdings die räumliche Situation noch mehr verschärft. Dies sei mit Anstoß gewesen, ein neues Feuerwehrhaus zu beantragen. „Die damit verbundene Vorarbeit und die enormen Eigenleistungen haben sich allemal gelohnt“, so Rex. Damit habe die Wehr „eine herausragende Leistung zum Wohl der Samtgemeindekasse und somit des Steuerzahlers“ erbracht. Das neue Feuerwehrhaus sei ein Zweckbau ohne Schnörkel und Verzierungen, zugeschnitten sowie kostengünstig am unteren Limit durchplant, speziell auf die Belange der Feuerwehr Ringe-Neugnadenfeld. Der Innenausbau und die Außenanlagen seien von den Kameraden bewerkstelligt worden.

Bevor die Wehr dann zwei neue Fahrzeuge übernehmen konnte, erklärte Bürgermeister Jan-Wilhelm Pol, dass der Neubau in knapp einjähriger Bauzeit nur durch die hohe Eigenleistung realisierbar gewesen sei. Benita Bauer übergab für die Herrnhuter Brüdergemeinde an Jochen Bauer die gerahmte moderne Übersetzung des Psalms 121 „Der Herr wende Gefahren von dir“.

Anschließend über Helmut B. Helweg von der Firma Kronemeyer die Zündschlüssel für einen neuen Gerätewagen vom Typ Opel Movano im Wert von 20000 Euro sowie für ein Mannschaftstransportfahrzeug Opel Vivaro im Wert von 30000 Euro an Daniela Kösters. Die beiden Fahrzeuge ersetzen die 21 und 23 Jahre alten Vorgänger, die nach dem Slogan „bis der TÜV euch scheide“ nicht mehr einsatzbereit waren. Die Bürgermeisterin und Brandmeister Uwe Rex vertrauten die Fahrzeuge Jochen Bauer.

Am Sonntag nahm die Bevölkerung im Rahmen des „Tag der offenen Tür“ mit einem abwechslungsreichen Programm für die ganze Familie das neue Feuerwehr-Haus und die beiden Fahrzeuge in Augenschein.Quelle Grafschafter Nachrichten. 

 

 Fotos:Samtgemeindepressewart Hartmut Gosink

 

 

Jugendflamme 1 bestanden
 
Die erste Hürde geschafft haben 8 Kinder der Jugendfeuerwehr Emlichheim, Hoogstede und Ringe / Neugenadenfeld. Am Dienstagabend  den 19.05.09 wurde die erste Prüfung die Jugendflamme 1 in Emlichheim abgenommen. Die Teilnehmer wurden schriftlich und praktisch ( Feuerwehrtechnisch und Erste Hilfe ) geprüft. Alle 8 haben diese Prüfungen bestanden. Als beste(r) erreicht Esther Gosink 57 Punkten und Loris Jansen mit 55 Punkten. Abgenommen wurde die Prüfung von den Gemeinde-Jugendfeuerwehrwart Albert Paul.
 
Foto:Feuerwehr Emlichheim Andreas Heck

 

Aktuell: 

"Arbeitseinsatz am neuen Feuerwehrhaus "

Hallo liebe Besucher,

am Samstag den 02.05.2009 fand eine groß angelegter Arbeitseinsatz an der Baustelle unseres neuen Feuerwehrhauses statt. Zu tun gab es einiges: Einige Innenräume konnten bereits gesäubert und zum Einzug vorbereitet werden, Elektroarbeiten waren noch zu erledigen. Die größte Aktion war natürlich den Parkplatzbereich zu pflastern. Alle Helfer waren super motiviert und bester Laune, woran nicht zuletzt das herliche Wetter schuld war. Aber seht selbst. Im Anhang befinden sich einige Fotos der Aktion. Viel Spaß.

 

Erst mal abmetern !!!

 Dann mal ran !!!

Auch die Verpflegung kommt nicht zu kurz ..........

.........dank unseren Frauen.

Nach der Arbeit ist vor der Arbeit. Bald gehts weiter....

  

 
 
 
14.01.09 
 
Ruhiges Jahr für die Ortsfeuerwehr Ringe-Neugnadenfeld
 
Im abgelaufenen Jahr wurde die Ortsfeuerwehr zu insgesamt 5 Brandeinsätzen und 8 technischen Hilfeleistungseinsätzen sowie 1 Fehlalarm gerufen, bei denen die Wehrmänner rund 314 Einsatzstunden leisteten. Da die Kameraden im Vorjahr mehr als doppelt so viele Einsätze mit 417 Stunden gefahren seien, könne man hier wohl von einem eher ruhigen Jahr sprechen so Ortsbrandmeister Jochen Bauer.
Hervorheben wolle er, das nach fast 8 Jahren langem warten, nun endlich der Bau des neuen Feuerwehrhauses fertig gestellt werde. Ein neuer Gerätewagen und ein neuer Stromgenerator 9 kvA konnte ebenfalls beschafft werden. Als Ersatzbeschaffung soll im laufenden Jahr ein neues MTF angeschafft werden.
Zum Jahresende betrug die Anzahl der Mitglieder 26 aktive Kameraden und 12 Kameraden in der Alters und Ehrenabteilung.
Der stellvertr. Ortsbrandmeister Gerald Reinink berichtete über 2468 Gesamtjahresstunden, die die Kameraden bei Übungen, Lehrgangsbesuchen und sonstigen Arbeiten erbracht haben.
Er bedankte sich bei den Kameraden Heiko Züwerink und Torsten Johannsen, die keinen Dienstabend verpasst haben mit einem Präsent.
14 Jungen und 1 Mädchen leisteten ihren Dienst in der Jugendfeuerwehr, so Jugendfeuerwehrwart Frank Langius. Er freue sich über die Übernahme von drei Jugendlichen in die aktive Einsatzabteilung.
Folgende Kameraden wurden von Ortsbrandmeister Bauer befördert: Hendrik Nykamp und Freddy Huigen zu Oberfeuerwehrmänner. Die Kameraden Friedo Helweg, Marco Johannsen und Richard Kortmann wurden zu Feuerwehrmännern ernannt.
 
 
Foto:Gerald Reinink
 
 
Aufstellung: Gruppenbild von links: Gemeindebrandmeister U. Rex, F. Huigen, M. Johannsen, R. Kortmann, F. Helweg, H. Nykamp und Ortsbrandmeister J. Bauer.

 

 

11.02.2009

Wie man sieht hat sich wieder einiges getan. Die Rolltore und Fenster wurden installiert. Die Elektroinstallation konnte von uns soweit fertig gestellt werden und die Installationsfirma für Sanitär und Heizung haben die Arbeiten abgeschlossen, so das die Putzarbeiten begonnen werden können. Die Hausanschlüss ( Strom, Gas Wasser ) wurden heute ebenfalls installiert. Weitere Infos zu gegebener Zeit.

 

 

 

Fotos :Gerald Reinink

 

 

 

 

 

12.12.08

 

Neue Brandmeister in der Samtgemeinde

mep Emlichheim. Vorweihnachtliche Beförderungen bei den Feuerwehren in der Samtgemeinde Emlichheim: In einer kleinen Feierstunde hat Samtgemeindebürgermeisterin Daniela Kösters vor kurzem als Dienstvorgesetzte drei Feuerwehrleute vereidigt, nachdem der Samtgemeinderat vorher ihre Ernennungen in das Beamtenverhältnis auf Zeit beschlossen hatte.

Daniel Loehrke aus Hoogstede bekleidet bereits seit Juli 2007 kommissarisch das Amt des stellvertretenden Gemeindebrandmeisters. Nach erfolgreichen Lehrgangsteilnahmen konnte nun auch die offizielle Ernennung erfolgen. Kösters beschrieb Loehrke als kompetenten und hervorragenden Feuerwehrmann, der mit seiner neuen Tätigkeit „seine Berufung gefunden“ habe. Gemeindebrandmeister Uwe Rex aus Neugnadenfeld bescheinigte seinem Stellvertreter, „verlässlich wie kein anderer“ zu sein.

Gerald Reinink und Albert Paul hat der Samtgemeinderat zu stellvertretenden Ortsbrandmeistern der Feuerwehren Ringe/Neugnadenfeld beziehungsweise Emlichheim ernannnt. Sie übernahmen diese Aufgabe von Heiner Hesselink (Ringe) und Udo Jacobsen (Emlichheim), die beide aus persönlichen Gründen ihre Ämter zur Verfügung gestellt hatten. Kösters sagte, beide seien seit langer Zeit als verantwortungsvolle und besonnene Feuerwehrleute bekannt. Paul habe sich zudem stark für die Jugendfeuerwehr engagiert. Im Namen des Samtgemeinderats dankte sie allen Beförderten für ihre Bereitschaft, die neuen Tätigkeiten auszuüben.

 

Gerald Reinink,dritter von Links.GBM Uwe Rex,zweiter von links.Daniela Kösters (Bildmitte).

Foto:Spw.:  H.Gosink

  

 

09.05.2008
 

 

Feuerwehrhaus doch noch verkauft

Arbeiten für Neubau in Neugnadenfeld sind ausgeschrieben

Das alte Feuerwehrhaus in Neugnadenfeld ist jetzt doch noch verkauft worden. Damit ist eine wesentliche Voraussetzung für den geplanten Neubau gegeben. Die nötigen Arbeiten sind inzwischen ausgeschrieben worden. Darüber informierte Samtgemeindebürgermeisterin

Wie bereits mehrfach berichtet hat der Rat der Samtgemeinde Emlichheim bereits vor über einem Jahr beschlossen, dass für die Ortsfeuerwehr Ringe/Neugnadenfeld ein neues Gerätehaus gebaut werden soll. Da es seinerzeit einen Kaufinteressenten für das alte Feuerwehrhaus gab, wurde der Beschluss unter dem Vorbehalt gefasst, dass das alte Haus verkauft wird und der Erlös zur Finanzierung des Neubaus beiträgt.

„Dieser Verkauf gestaltete sich als eine überaus schwere Geburt, da der ursprüngliche Kaufinteressent den Vertragsabschluss immer wieder verzögerte bis er letztlich sogar ganz absprang", berichtete Kösters den Mitgliedern des Samtgemeinderates. Eine anschließende Ausschreibung zum Verkauf habe dann nicht einen einzigen Interessenten gebracht.

Dennoch wurde das Verfahren für den Bauantrag eingeleitet und die Ausschreibungsunterlagen vorbereitet. „Glücklicherweise ist es nun doch noch gelungen, das alte Gerätehaus zu einem angemessenen Kaufpreis zu veräußern", erklärte Kösters. Der Vertrag sei inzwischen beurkundet worden. Der erzielte Verkaufspreis sei jedoch hinter den ursprünglichen („zugegebenermaßen etwas zu optimistischen") Erwartungen zurückgeblieben, so dass für den geplanten Neubau noch eine Deckungslücke zu schließen sei.

Mit der Feuerwehr sind nach Darstellung der Samtgemeindebürgermeisterin bereits sehr viele Eigenleistungen vereinbart worden, so dass hier kaum noch Einsparpotenzial zu erwarten sei. Kösters: „Der Feuerwehr wurde bereits signalisiert, dass man die Deckungslücke entweder durch Einsparen oder Strecken bei anderen Maßnahmen der Ortsfeuerwehr oder durch zusätzliche Einnahmen  ich denke da durchaus auch an Sponsoring  füllen muss."

Nachdem die Arbeiten für die einzelnen Gewerke des Neubaus jetzt ausgeschrieben sind, ist man im Rathaus in Emlichheim sehr zuversichtlich, dass bald Baubeginn ist. Man hofft auf Fertigstellung des Gebäudes innerhalb eines Jahres. Solange kann die Feuerwehr die alten Räumlichkeiten noch mietfrei nutzen. „Es bleibt auch zu hoffen, dass trotz der Zeitverzögerung die kalkulierten Baukosten angesichts der allgemeinen Preissteigerungen in der Baubranche noch einzuhalten sind", betonte Samtgemeindebürgermeisterin Kösters vor dem Rat. Insgesamt könne die Feuerwehr froh sein, dass der Verkauf des alten Gebäudes gelungen sei, denn ansonsten hätte der Bau des neuen Feuerwehrhauses möglicherweise wieder ganz in Frage gestanden.Quelle:Grafschafter Nachrichten

 

Ortswehr wartet auf neues Feuerwehrhaus

Feuerwehr Ringe-Neugnadenfeld verzeichnet 29 Einsätze im Jahr 2007

24.01.2008

Die Ortsfeuerwehr Ringe-Neugnadenfeld ist im vergangenen Jahr zu insgesamt 29 Einsätzen ausgerückt. Mit sieben Brand- und 18 technischen Hilfeleistungen sowie vier Fehlalarmen seien die Feuerwehrleute noch einmal zu acht Einsätzen mehr gerufen worden, als 2006, berichtete Ortsbrandmeister Jochen Bauer vor Kurzem bei der Jahreshauptversammlung. Die Anzahl der Einsatzstunden blieb mit rund 420 jedoch fast unverändert gegenüber Vorjahr.

Ein besonderes Augenmerk habe einmal mehr dem Unfallgeschehen auf der Kreisstraße 19 gegolten, so Bauer weiter. Man hoffe daher auf den baldigen Bau eines neuen Feuerwehrhauses mit direkter Anbindung an die Kreisstraße. Ein „Highlight" nannte Bauer die Feiern zum 50-jährigen Bestehen der Ortswehr.

Die Mitgliedsstärke lag zum Jahresende bei 24 Aktiven mit einem Altersdurchschnitt von 34 Jahren und zwölf Kameraden in der Altersabteilung. Mit 17 Jungen und einem Mädchen sei die Jugendfeuerwehr gut ausgestattet, so Jugendfeuerwehrwart Frank Langius. Er freue sich, dass zu Beginn des Jahres Marco Johannsen und Friedo Helweg in die Aktive Wehr übernommen werden konnten.

Vom weiteren Dienstgeschehen berichtete der Stellvertretende Ortsbrandmeister Heiner Hesselink. Mit einer Gesamtstundenanzahl von 2620 Stunden und einer Dienstbeteiligung von 72 Prozent habe man noch einmal 100 Stunden mehr geleistet als noch im Vorjahr. Dies sei auch auf die Vorbereitungen auf die Jubiläumsfeier zurückzuführen. Wilfried Habers und Freddy Huigen dankte Hesselink mit einem Präsent für die häufigste Teilnahme an den Dienstabenden.

Bei der Wahl eines stellvertretenden Ortsbrandmeisters verzichtete Hesselink aus beruflichen Gründen auf eine erneute Kandidatur. In geheimer Abstimmung wählten die Mitglieder Löschmeister Gerald Reinink zum neuen Stellvertreter. Er konnte sich mit elf Stimmen gegen Hauptfeuerwehrmann Wilfried Habers behaupten, der acht Stimmen erhielt.

Bürgermeister Jan Wilhelm Pol sagte zum Thema Feuerwehrhaus: Man habe schon den Bauantrag an die Kreisverwaltung weitergeleitet und warte nun noch auf die Unterzeichnung des Kaufvertrags für das bisherige Feuerwehrhaus. Er sei aber zuversichtlich, dass dies in Kürze geschehen werde, so Pol.

Der stellvertretende Gemeindebrandmeister Udo Jacobsen sagte, er hoffe ebenfalls auf eine baldige Durchführung des Bauvorhabens. Er teilte den Feuerwehrleuten mit, dass ihnen voraussichtlich in diesem Jahr ein neues Mannschaftstransportfahrzeug überstellt werden könne.

Quelle:Grafschafter Nachrichten

 

02.07.2007

 

Uwe Rex an der Spitze der Wehren

Votum der Politik

Uwe Rex aus Neugnadenfeld ist neuer Gemeindebrandmeister in Emlichheim. Die Mitglieder des Rates der Samtgemeinde wählten ihn während ihrer jüngsten Sitzung zum Nachfolger des verstorbenen Jürgen Hesselink aus Hoogstede. Sein erster Stellvertreter ist Daniel Loehrke aus Hoogstede, der dieses Amt bis zum Ende seiner feuerwehrtechnischen Ausbildung noch kommissarisch ausübt. Zum neuen zweiten stellvertretenden Gemeindebrandmeister ist Udo Jacobsen aus Emlichheim gewählt worden.

 

 

30.05.2007

 

Eine Beinahekatastrophe gab den Anstoß

Ortsfeuerwehr Ringe-Neugnadenfeld vor 50 Jahren gegründet Festprogamm am 1. und 2. Juni

Die Feuerwehr hat in den 50 Jahren ihres Bestehens eine beständige Aufwärtsentwicklung erlebt. Sie ist längst ein fester Bestandteil des Dorflebens in Neugnadenfeld. Am kommenden Wochenende feiert die Feuerwehr ihr Jubiläum.

 "Um unsere Löschgruppe wenigstens einigermaßen schlagkräftig einsetzen zu können, bitte ich höflichst, wie dringendst, uns soweit Mittel zur Verfügung zu stellen, das wir 100 Meter Schlauch, kleineres Handwerkszeug, eine zweirädrige, Luftgummibereifte Transportkarre und neun vorschriftsmäßige Feuerwehranzüge mit Gurt beschaffen können." So heißt es in einem Schreiben, das das Vorsteheramt der Herrnhuter Brüdergemeinde am 11. Juni 1956 an das Niedersächsische Kulturamt und an den Landkreis schrieb.

Anlass des Schreibens mit den heute bescheiden anmutenden Wünschen war eine Beinahekatastrophe, bei der einen Tag zuvor fast das Wohnhaus von Hermann Zwick abgebrannt wäre. Bei den Löscharbeiten hatte sich erneut herausgestellt, dass die Löschgruppe der aufstrebenden Siedlung Neugnadenfeld keinen wirkungsvollen Brandschutz gewährleisten konnte. Auch die Feuerwehr Hoogstede konnte da nicht helfen. Als sie an jenem 10. Juni 25 Minuten nach der Alarmierung in Neugnadenfeld eintraf, war das Feuer bereits gelöscht.

Die 1948 gegründete, 17-köpfige Löschgruppe verfügte lediglich über eine veraltete Tragspritze, einige Meter Schlauch, ein Strahl- und ein Standrohr und einen Verteiler. Da sich jedoch genügend gute Hydranten im Lager befanden, bemüht zunächst lediglich um 200 Meter Schlauch, damit ein gewisser Brandschutz vorhanden war. Doch durch die Ereignisse jenes 10. Juni wurde erhielten die Wünsche nach einer eigenen Feuerwehr Auftrieb.

Nach langen und zähen Verhandlungen war es dann am 30. November 1957 so weit: 17 Männer trafen sich zur Gründungsversammlung im Konfirmandensaal in der alten Barackenkirche. 14 von ihnen bildeten die erste aktive Wehr. Für die Anschaffungen wurden 12500 Mark bewilligt. Die Neugnadenfelder Siedler spendeten zusätzlich 1000 Mark. Zum ersten Ortsbrandmeister wählten 14 die Gründungsmitglieder den Löschmeister Fritz Zwick und zu seinem Stellvertreter Philipp Krebs, der elf Jahre später selbst zum Ortsbrandmeister gewählt wurde.

Als Feuerwehrgerätehaus diente bis 1970 die ehemalige Trafostation direkt neben der Post. Bereits am 21. Dezember 1957 wurde ein neues Tragkraftspritzenfahrzeug mit Grundausstattung an die neue Wehr übergeben.

Im Laufe der folgenden Jahre nahm die personelle und technische Entwicklung stetig zu. 1966 wurde eine Dorfsirene im Ortskern aufgestellt und 1967 ein gebrauchtes Mannschaftstransportfahrzeug angeschafft. Ein weitere Meilenstein war der Umbau und die Inbetriebnahme des jetzigen Gerätehauses am 16. November 1970. Im wechselte die Trägerschaft zur neu gegründeten Samtgemeinde Emlichheim. Die Übergabe eines neuen Löschfahrzeugs LF 8 und eines gebrauchten Mannschaftstransportfahrzeug fand am 29. März 1973 statt. 1974 und 1980 siegte die Wettkampfgruppe bei den Kreisfeuerwehrwettkämpfen.

1986 legte Philipp Krebs sein Amt als Ortsbrandmeister nieder. Die Mitglieder wählten Fritz Mertz zu seinem Nachfolger. In den Jahren 1988 und 1989 wurde das Feuerwehrhaus komplett umgebaut. Die Übergabe des jetzigen Löschfahrzeuges LF 8/6 fand am 29. Oktober 1996 statt. 1998 stellte Fritz Mertz sein Amt zur Verfügung. Zum neuen Ortsbrandmeister wurde Jochen Bauer gewählt.

Ein weiteres bedeutendes Datum war der 1. August 2001: Die Jugendfeuerwehr Ringe-Neugnadenfeld wurde gegründet. Heute zählte die Ortswehr 25 Aktive, zwölf Mitglieder in der Alters- und Ehrenabteilung und 18 in der Jugendfeuerwehr.

Am 30. Januar dieses Jahres beschloss der Rat der Samtgemeinde Emlichheim den Neubau eines Feuerwehrhauses an der Spangenbergstraße im Industriegebiet in Neugnadenfeld unter dem Vorbehalt, dass das jetzige Gerätehaus verkauft wird. Mit dem Bau könnte dann noch in diesem Jahr begonnen werden.

Wilfried Habers und Frank Langius haben zum Jubiläum eine ausführliche Festschrift mit zahlreichen Bildern und Dokumenten zusammengestellt. Sie kann während der Jubiläumsfeiern erworben werden.Quelle:Grafschafter Nachrichten. 

Bericht aus der Tageszeitung

 08.07.08

Die Feuerwehren der Samtgemeinde Emlichheim haben vor einigen Tagen bei einer Großübung im Schulzentrum ihre Einsatzbereitschaft unter Beweis gestellt. Nach der Alarmierung stellte sich für die Emlichheimer vor Ort heraus, dass es im Keller der Schule brannte und ein Übergreifen der Flammen auf weitere Gebäude zu befürchten war. Zudem wurden noch einige Lehrer und Schüler vermisst. Daraufhin alarmierte der Einsatzleiter zur Unterstützung die Ortsfeuerwehren Hoogstede und Ringe/Neugnadenfeld sowie die Brandweer Coevorden und das DRK.

Zunächst mussten die Menschen gerettet und eine Wasserleitung von der Vechte zum Einsatzort aufgebaut werden. Die Ortsfeuerwehr Hoogstede unterstützte die Emlichheimer bei der Menschenrettung und sicherte das Gebäude. Die Ortsfeuerwehr Ringe/Neugnadenfeld baute eine weitere Wasserleitung von der Vechte zur Schule auf, sicherte den anderen Bereich. Die Brandweer Coevorden löscht von der Drehleiter aus das Dach des betroffenen Gebäudes. Nachdem alle fünf Verletzten gerettet waren, wurden sie zum Verletztensammelplatz gebracht und dem DRK übergeben.

Nach zwei Stunden waren alle Brände gelöscht. Bei der anschließenden Manöverkritik, an der Samtgemeindebürgermeisterin Daniela Kösters, der stellvertretende Kreisbrandmeister Heinrich Dobben und Gemeindebrandmeister Uwe Rex teilnahmen, wurde mit Lob, aber auch mit Kritik nicht gespart.Quelle:Grafschafter Nachrichten

Fotos:Andreas Heck

 

 

Feuerwehren zeigen Einsatzbereitschaft

15.12.07

Dichter Brandrauch steigt aus den Gebäuden der Bau- und Landmaschinenschlosserei Meyerink in Hoogstede-Tinholt in den dunklen Nachthimmel. Aus ungeklärter Ursache ist in den Werkhallen ein Feuer ausgebrochen. Drei Mitarbeiter sind verletzt und eingeschlossen. Ihr Leben ist akut bedroht. Das ist die Ausgangslage der Jahresübung der Freiwilligen Feuerwehren der Samtgemeinde Emlichheim am Dienstagabend.

Firmeninhaber Johannes Meyerink hatte gegen 19 Uhr den Brand über den Notruf in der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle gemeldet. Hier setzte Disponent Albert Paul die nach Alarmplan vorgegebene Rettungskette in Bewegung. Nur sieben Minuten nach der Alarmierung trafen die ersten Fahrzeuge aus Hoogstede ein. Ortsbrandmeister Jörg Züwerink forderte nach kurzer Lageerkundung die Feuerwehren aus Emlichheim und Ringe-Neugnadenfeld zur Unterstützung an.

„Wir hatten es hier nicht nur mit den brennenden Werkhallen der Bau- und Landmaschinenschlosserei zu tun, sondern auch mit dem Schutz der angrenzenden Ferienwohnungen, eines Schweinestalls und der großen Wohngebäude. In der Werkstatt waren drei Personen vermisst", erklärte Züwerink, der die Menschenrettung in den Vordergrund gestellt und zusätzlich den DRK-Rettungsdienst anforderte.

Während drei Trupps der Hoogsteder Wehr mit Atemschutz ausgerüstet in den Werkhallen nach dem Vermissten suchten, gingen andere Kameraden zum Löschangriff über. Die Wehren aus Ringe-Neugnadenfeld und Emlichheim übernahmen dabei den Schutz der angrenzenden Gebäude und die Sicherung der Wasserversorgung aus Löschwasserbrunnen und Hydranten. „Wir konnten in den sehr stark verqualmten Hallen nur eine handbreit weit sehen", berichtete Züwerink und ergänzte, dass trotz der eisigen Temperaturen um null Grad alles reibungslos geklappt habe.

Zwei der vermissten Mitarbeiter konnten sehr schnell aus der Gefahrenzone gerettet werden. Die Hilfsaktion für den dritten Mann erwies sich dagegen als äußerst schwierig, denn er war im Materiallager unter tonnenschweren Stahlträgern eingeklemmt worden. Vorsichtig dosierend bewegten die Rettungskräfte hier die schweren Lasten mit Lufthebekissen soweit, dass sie den Schwerverletzten sicher aus seiner Notlage befreien konnten.

In der Manöverkritik im Hoogsteder Feuerwehrhaus stellte Gemeindebrandmeister Rex im Anschluss heraus, dass die Übung einmal mehr gezeigt habe, wie wichtig die Zusammenarbeit der Wehren untereinander sei. Er dankte der Firma Meyerink für die Bereitstellung der Objekte und betonte: „Übungen sind aber auch dafür da, um Mängel aufzudecken." Hier erwähnte er den Einsatz des Hochleistungslüfters, der schneller in Stellung gebracht werden müsse. So könnte der Brandrauch aus den verqualmten Gebäuden und Räumen geblasen werden, damit die Einsatzkräfte bessere Luft und Sicht bekommen .

Quelle :Grafschafter Nachrichten

  Brand im Maststall 

    13.12.07

Glück im Unglück hatten heute tausende von jungen Hähnchen. In einem Hähnchenstall an der Emslandstraß in Neugnadenfeld kam es zu einem Entstehungsbrand.
Von der Feuerwehr und Rettungsleitstelle in Nordhorn wurde vorsorglich um ca. 14:00 Uhr Vollalarm (B4) ausgelöst. Zeitgleich ertönten alle Melder von unserer Ortswehr und den Ortswehren aus Emlichheim und Hoogstede. Binnen weniger Minuten waren acht Fahrzeuge und ca. 35 Kameraden vor Ort. Die Ortsfeuerwehr Neugnadenfeld hatte den Entstehungsbrand rasch unter Kontrolle. Zwei Trupps unter Atemschutz erkundeten den Stall, ob noch weitere Glutnester vorhanden waren. Die Feuerwehren Emlichheim und Hoogstede konnten die Einsatzstelle sogleich wieder verlassen. Die Einsatzdauer betrug ca. 45 min. Neben den 3 Wehren war noch die Polizei Emlichheim vor Ort.

   

   



 

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